FAQ

Häufige Fragen.

Was VI ist – und wie es funktioniert.

Grundsätzliches

Was ist VI?

VI ist ein Klavier-Lernsystem, das fallende Noten auf die echten Tasten deines Instruments legt – per Kamera und Bildschirm. Jedes Stück gibt es in vier Stufen, die alle das echte Stück sind: Einstieg, Aufbau, Konzert, Genius.

Welches Instrument brauche ich?

Irgendeines mit Tasten. Ideal ist ein Keyboard oder E-Piano mit MIDI (USB reicht) – dann hört VI jeden Ton exakt. Ohne MIDI funktioniert die Anzeige trotzdem, vom 88er-Flügel bis zum 49-Tasten-Kinderkeyboard mit Mini-Tasten.

Was macht den Lernpfad besonders?

Jede Stufe ist eine echte Teilmenge des Originals. Wenn das Game-of-Thrones-Intro wie Marvel klingt, ist das Ziel verfehlt – deshalb garantiert VI Wiedererkennbarkeit ab Stufe 1. Was du lernst, wirfst du nie wieder weg.

Was heißt „Spiel, was du hast“?

Du bringst eine MIDI- oder MusicXML-Datei mit – VI erzeugt daraus automatisch deinen Lernpfad in vier Stufen. Bring nur Noten mit, die dir gehören; manche Anbieter schränken die Weiterverwendung ein.

Mein Kind hat kleine Hände – bringt das überhaupt etwas?

Genau dafür ist VI gebaut. VI misst die echte Griffweite – per Kamera oder mit zwei gedrückten Tasten, die Klaviatur ist das Lineal – und rechnet damit, statt eine Erwachsenenhand anzunehmen.

Wie funktioniert der Warte-Modus?

Der Notenfall hält an und wartet, bis die richtige Taste klingt – kein Zeitdruck, kein Hinterherhetzen. Der Lernmodus für die ersten Wochen und für schwere Stellen.

Was ist die Genius-Stufe?

Richtige Tasten sind die Pflicht – Genius ist die Kür: Dynamik (wie fest du anschlägst), Pedal und Ausdruck. Spielen, wie das Stück gemeint ist.

Brauche ich eine VR-Brille?

Nein. VI beginnt mit Bildschirm und Kamera. Wer mehr will: Eine günstige Klemm-Brille unter 50 € macht daraus eine schwebende Notenwand. Voraussetzung ist sie nie.

Was passiert mit den Kamera- und Mikrofon-Daten?

Sie bleiben auf deinem Gerät. VI verarbeitet Bild und Ton lokal – nichts davon verlässt deinen Rechner. Gerade bei Kindern ist das für uns nicht verhandelbar.

Können Musikschulen und Klavierlehrer VI nutzen?

Ja – als Übe-Begleiter zwischen den Stunden. Der Lehrer bringt sein eigenes Repertoire über den Import mit; Schullizenzen richten wir auf Anfrage ein.

Was kostet VI?

Der Einstieg ist kostenlos. Pro kostet 99,90 € im Jahr – das sind 8,33 € im Monat – und enthält alle Funktionen, für die gemeinfreien Stücke und für deine eigenen Noten. Monatlich gibt es Pro für 9,99 €. Familie mit bis zu vier Profilen kostet 169,90 € im Jahr oder 16,99 € im Monat. Wer auf der Warteliste steht, bekommt den Gründerpreis: Pro für 59,90 € und Familie für 99,90 € im Jahr, dauerhaft, solange das Abo läuft.

Wann kann ich VI ausprobieren?

Die geschlossene Beta läuft rollend: Wer sich auf der Warteliste einträgt und schreibt, dass er testen möchte, bekommt einen Zugang – mit dem Stand, der dann fertig ist. Einen Stichtag gibt es bewusst nicht, weil niemand auf ein Datum warten soll, das sich verschiebt.

Lernpfad

Was ist der Notenfall?

Die Balken, die von oben auf deine Tasten zulaufen. Jeder Balken ist ein Ton: Seine Spur zeigt, welche Taste, seine Länge, wie lange du sie hältst, und seine Farbe, welche Hand. Beim Magischen Fenster landen sie auf deinen echten Tasten, sonst auf einer maßstäblichen Klaviatur am unteren Bildrand.

Muss ich bei Stufe 1 anfangen?

Nein. Du kannst jederzeit umschalten, auch mitten im Stück, und das Stück läuft weiter – die vier Stufen liegen auf derselben Zeitachse. Wer schon spielt, fängt beim Konzert an und geht zurück, wo es hakt.

Sind die leichten Stufen vereinfachte Fassungen?

Sie sind dasselbe Stück mit weniger Tönen, nicht ein anderes. Jede Stufe ist eine echte Teilmenge des Originals: Was du auf Stufe 1 lernst, spielst du auf Stufe 4 immer noch. Die Melodie bleibt dabei vollständig, ausgedünnt wird die Begleitung.

Zur Seite «Lernpfad»

Genius-Stufe

Brauche ich dafür MIDI?

Ja. Anschlagstärke sendet nur das Instrument selbst; über das Mikrofon erkennt VI die Töne, aber nicht, wie fest sie kamen.

Werde ich mit anderen verglichen?

Nein. Gewertet wird gegen deine letzte Fassung desselben Stücks.

Ist ein Stück auf Genius jemals fertig?

Nein, und das ist der Punkt. Die Töne ändern sich nicht mehr – was sich ändert, bist du.

Zur Seite «Genius-Stufe»

Mitlaufende Notenzeile

Muss ich Noten lesen können?

Nein, und du musst es auch nicht lernen, um anzufangen. Du folgst den Balken; darüber läuft dasselbe als Notenbild mit. Nach ein paar Wochen erkennt das Auge Muster, die vorher keine waren.

Ersetzt das den Notenunterricht?

Nein. Es nimmt dem Notenlesen nur die Rolle der Hürde, die vor dem ersten Ton steht. Wer es richtig lernen will, lernt es richtig – nur eben nicht, bevor er das erste Stück gespielt hat.

Kann ich die Notenzeile ausschalten?

Ja. Sie läuft mit, wenn du sie willst, und verschwindet, wenn sie stört.

Zur Seite «Mitlaufende Notenzeile»

Magisches Fenster

Welche Kamera brauche ich?

Eine gewöhnliche Webcam oder die Kamera eines Handys, von oben auf die Tastatur gerichtet. Was es wirklich braucht, ist die Halterung – ein Arm, ein Stativ oder notfalls ein Stapel Bücher.

Wie lange dauert das Einrichten?

Vier Ecken der Tastatur antippen, dreißig Sekunden. Danach gilt die Messung – auch für Smartphone VR und für das Headset.

Muss ich nach jedem Mal neu kalibrieren?

Nur, wenn die Kamera verschoben wurde. Das passiert, ist aber schnell nachjustiert.

Zur Seite «Magisches Fenster»

Faltbare Handys

Läuft VI auf meinem Falthandy?

Wenn ein Browser darauf läuft, ja. Die Bauform entscheidet nur darüber, wie viel Platz die Klaviatur bekommt und ob zwei Spieler nebeneinander passen.

Brauche ich wirklich ein faltbares Handy?

Nein. Das Taschen-Klavier läuft auf jedem Handy, und zu zweit spielen kann man auf jedem Tablet. Das Falthandy ist der bequemste Fall, nicht die Bedingung.

Zur Seite «Faltbare Handys»

Taschen-Klavier

Kann ich ohne Klavier anfangen?

Für das Stück, ja – für das Instrument, nein. Mit dem Taschen-Klavier lernst du Tonfolge, Rhythmus und Griffbild am Handy, und beim nächsten Mal am Instrument musst du das nicht mehr lernen. Was ein Glasbildschirm nicht kann: Anschlag, Spannweite und Lage. Es ist die Vorbereitung, nicht der Ersatz.

Kann man zu zweit auf einem Gerät spielen?

Ja, quer auf einem Tablet oder einem großen Handy: Einer nimmt die linke Hand, einer die rechte, und weil jedes Stück in vier Stufen auf einer Zeitachse läuft, wählt jeder seine eigene. Der Anfänger nimmt den kleineren Part, der Geübtere die Melodie – und das Stück wartet auf beide.

Warum zwölf Tasten?

Weil auf ein Telefon keine achtundachtzig passen und jede andere Lösung mehr kostet: Schieben unterbricht das Spiel, Stapeln macht die Tasten klein, und ohne Klaviatur tippt man Kacheln. Die Oktavfaltung kostet nur die Oktave – und die lernt man ohnehin am Instrument.

Zur Seite «Taschen-Klavier»

Smartphone VR

Welche Brille brauche ich?

Einen Klemm-Halter aus dem Handel, ab etwa vierzig Euro, in den dein Smartphone eingelegt wird. Wir verkaufen keine und empfehlen kein bestimmtes Modell – dein Gerät muss hineinpassen und die Kamera frei bleiben.

Wird mir davon schlecht?

Die übliche Ursache für Übelkeit ist eine Bewegung, die man sieht, aber nicht spürt. Hier bewegst du dich nicht: Du sitzt am Klavier, und was du siehst, ist dein eigener Raum. Was bleibt, ist die Ermüdung durch Gewicht und Augenanstrengung – deshalb zwanzig bis dreißig Minuten, nicht ein ganzer Abend.

Brauche ich dafür ein iPhone?

Nein, es braucht ein Smartphone, das in den Halter passt, und die Kamera über der Klaviatur. VI läuft im Browser – es gibt nichts zu installieren.

Zur Seite «Smartphone VR»

Handspanne

Ab welchem Alter ist VI geeignet?

Am Bildschirm gibt es keine Grenze nach unten – VI ist ausdrücklich für Kinderhände gebaut und rechnet mit der gemessenen Spannweite. Nur für die VR-Brille gelten die üblichen Empfehlungen ab etwa zehn bis dreizehn Jahren; dort bleibt für Kinder der Bildschirm der Standard.

Wie wird gemessen?

Mit zwei gedrückten Tasten oder über die Kamera. Die Klaviatur ist dabei das Lineal: Gezählt wird nicht in Zentimetern, sondern in weißen Tasten, die deine Hand umspannt – denn genau das entscheidet, ob ein Griff liegt.

Muss ich das wiederholen, wenn das Kind wächst?

Ja, und genau deshalb dauert es dreißig Sekunden. Eine neue Messung gilt sofort für alle Stücke und alle Stufen.

Zur Seite «Handspanne»

Warte-Modus

Wird langsamer gespielt?

Nein, und das ist der Unterschied zum halben Tempo: Der Notenfall bleibt stehen und läuft danach im Originaltempo weiter. Du lernst also keine falsche Geschwindigkeit, die du später wieder loswerden musst.

Zählt es als Fehler, wenn ich warte?

Nein. Solange der Modus läuft, wird nicht bewertet – es zählt nur, was als Nächstes kommt, nicht wann.

Wann sollte ich ihn abschalten?

Wenn die Stelle sitzt. Der Warte-Modus ist für die ersten Wochen und für jede Passage, die hakt – kein Dauerzustand. Beim Abschalten merkt man meistens, dass man weiter ist, als man dachte.

Zur Seite «Warte-Modus»

Spiel, was du hast

Welche Dateien kann ich mitbringen?

MIDI und MusicXML. Eine eingescannte PDF-Seite oder ein Foto von Noten genügt nicht – es muss eine Notendatei sein, in der die Töne als Daten stehen.

Woher bekomme ich solche Dateien?

Aus dem Kauf, aus deinem eigenen Musiknoten-Abo oder aus eigener Eingabe. Wir empfehlen keine Bezugsquelle und bauen keinen Laden ein: Wo deine Dateien herkommen, ist deine Entscheidung und deine Verantwortung.

Was passiert mit meiner Datei?

Die Umwandlung läuft auf deinem Gerät. Deine Noten wandern nicht zu uns, es gibt keinen Ausdruck, keine Datei zurück und keine Kopie bei uns.

Zur Seite «Spiel, was du hast»

Spielvarianten

Muss ich mich für eine Variante entscheiden?

Nein, und das ist der Sinn: Du wählst pro Stück und pro Tageszeit. Morgens zehn Minuten am Handy, nachmittags am Instrument, abends mit Brille – der Fortschritt hängt am Konto, nicht am Gerät.

Muss ich etwas installieren?

Nein. VI läuft im Browser – kein App-Store, kein zweites Konto, keine Installation. Das gilt für alle Varianten.

Welche ist die richtige zum Anfangen?

Der Notenfall am Bildschirm. Er braucht keinen Aufbau, läuft auf jedem Gerät und trägt den Großteil der Übezeit. Alles andere kommt dazu, wenn du es willst.

Zur Seite «Spielvarianten»

Katalog

Ist mein Lieblingslied dabei?

Wenn es gemeinfrei ist, kommt es früher oder später in den Katalog. Wenn es ein geschützter Titel ist – also fast alles aus den letzten siebzig Jahren –, dann heute nicht. Zwei Wege führen trotzdem hin: Du bringst deine eigenen Noten mit, oder du wartest auf die Verträge, an denen wir mit den Verlagen arbeiten. Versprechen tun wir dazu nichts, bevor einer steht.

Wie viele Stücke werden es?

Der Katalog wächst mit jedem Stück, das jemand gehört und freigegeben hat – eine Engine kann messen, dass kein Ton fehlt, aber nicht, ob es musikalisch klingt. Deshalb nennen wir keine Zielzahl.

Was heißt gemeinfrei?

Die Schutzfrist ist abgelaufen, die Rechte sind erloschen: Das Werk gehört allen, und jeder darf es spielen, bearbeiten und weitergeben. Bei Bach, Beethoven oder Satie ist das der Fall.

Zur Seite «Katalog»

Weihnachtslieder

Schaffe ich das bis Weihnachten?

Der Einstieg von „Stille Nacht“ hat 69 Töne, die Melodie steht vollständig. Wer ein paar Wochen übt und das Lied im Ohr hat, spielt es am 24. – darum geht es hier.

Kosten die Weihnachtslieder etwas?

Nein. Alle Lieder hier sind gemeinfrei, die Rechte sind erloschen.

Zur Seite «Weihnachtslieder»

Für Musikschulen

Ersetzt VI den Unterricht?

Nein. VI ist für die Woche zwischen den Stunden gebaut, nicht für die Stunde selbst. Was Sie aufgeben, übt der Schüler zu Hause weiter – mit Ihrem Repertoire, nicht mit einem fremden Katalog.

Kann ich eigene Noten einsetzen?

Ja, über MIDI oder MusicXML. VI baut daraus denselben Lernpfad in vier Stufen wie für die Katalogstücke.

Was kostet eine Schullizenz?

Lizenzen je Schüler richten wir auf Anfrage ein. Schreiben Sie uns über die Warteliste – wir melden uns, sobald die Beta beginnt.

Zur Seite «Für Musikschulen»

Preise

Was kostet VI wirklich?

Frei kostet nichts, dauerhaft und ohne Zahlungsdaten. Pro kostet 99,90 € im Jahr, also 8,33 € im Monat, oder 9,99 € monatlich. Familie deckt bis zu vier Profile ab und kostet 169,90 € im Jahr – 14,16 € im Monat, bei vier Profilen also 3,54 € je Person – oder 16,99 € monatlich. Wer auf der Warteliste steht, bekommt den Gründerpreis.

Brauche ich Zubehör?

Für Frei und für den Notenfall am Bildschirm nichts außer deinem Instrument und einem Bildschirm. Kamera und Brille bringst du selbst mit, wenn du sie willst – wir verkaufen kein Zubehör und verdienen nichts daran.

Werden die Preise sich noch ändern?

Möglich – fest sind sie erst zum Start. Wer auf der Warteliste steht, erfährt jede Änderung zuerst und bekommt den Gründerpreis.

Was ist der Gründerpreis?

Pro für 59,90 € statt 99,90 €, Familie für 99,90 € statt 169,90 € – jeweils im Jahr, rund 40 % weniger. Er gilt nur für die, die auf der Warteliste stehen, und er bleibt, solange dein Abo läuft – nicht nur im ersten Jahr. Wer kündigt und später zurückkommt, zahlt den dann gültigen Preis. Eintragen kann man sich, solange die Warteliste offen ist; danach gibt es ihn nicht mehr.

Zur Seite «Preise»

Sei beim ersten Ton dabei.

VI ist in Entwicklung. Die Warteliste sichert dir den Platz in der geschlossenen Beta – und du erfährst als Erster, wenn es losgeht.