Lernpfad

Ein Stück. Vier Stufen.
Dein Weg.

Kein Kinderlied-Ersatz, keine Übungsstücke, die du später wegwirfst. Jede Stufe ist dasselbe Stück – nur wächst alles drumherum.

Dieselbe Stelle, vier Stufen – umschalten, ohne dass das Stück von vorn beginnt. Töne und Tempo kommen aus dem Katalogeintrag von „Für Elise“; Genius spielt die Noten des Konzerts, gewertet wird dort dein Anschlag. Klang: Salamander Grand Piano (CC BY 3.0).

Warum das anders ist

Die meisten Lernwege geben dir vereinfachte Stücke, die mit dem Original wenig zu tun haben. Wenn das Game-of-Thrones-Intro wie Marvel klingt, ist das Ziel verfehlt.

VI garantiert Wiedererkennbarkeit ab Stufe 1: Was du spielst, ist eine echte Teilmenge des Originals – weniger Töne, aber dieselben Töne. Was du lernst, wirfst du nie wieder weg.

Stufe 1

Einstieg

763 Töne

50 % Starttempo

Die Melodie bleibt vollständig. Ausgedünnt wird die Begleitung.

Kein Ton der Melodie fehlt – du spielst von Anfang an das, was man wiedererkennt. Leichter wird es über das Tempo und über eine dünnere Begleitung, nicht über gestrichene Melodietöne. Auf halbem Tempo hat jede Note doppelt so lange Zeit, bis sie ankommt.

Konkret an diesem Stück: 559 der 1.056 Töne sind Melodie, und alle 559 stehen schon auf Stufe 1. Die 763 Töne des Einstiegs sind also die vollständige Melodie plus etwa 200 Töne Begleitung.

Ausgedünnt wird in beiden Händen, nicht nur links. Gemessen an allen 196 Stücken unseres Katalogs gibt die linke Hand knapp drei Viertel ihrer Töne ab, die rechte knapp ein Drittel – die Melodie keinen einzigen.

Verzierungen bleiben zunächst weg: Erst der Notentext, dann die Ausschmückung.

Stufe 2

Aufbau

991 Töne

75 % Starttempo

Die Begleitung füllt sich auf. Das Stück bekommt Boden.

Dieselbe Melodie wie auf Stufe 1 – du musst nichts umlernen. Dazu kommt, was darunter passiert: Bässe, Zwischenstimmen, Bewegung. Und es zieht an: drei Viertel des Originaltempos.

Welche Hand welchen Ton übernimmt, entscheidet VI nach deiner gemessenen Handspanne.

Stufe 3

Konzert

1.056 Töne

100 % Starttempo

Das vollständige Stück, inklusive Pedal.

Volles Tempo, und VI lässt nichts weg und erfindet nichts dazu: Was im Notentext steht, steht auf der Stufe – Ton für Ton.

Ab hier läuft die Pedalspur mit: Du siehst nicht nur, welche Taste, sondern auch, wann der Fuß dazugehört.

Stufe 4

Genius

1.056 Töne

100 % Starttempo

Dieselben Töne. Jetzt zählt, wie du sie anschlägst.

Die Notenzahl ändert sich nicht mehr – die Balken schon: Sie werden unterschiedlich kräftig und zeigen die Anschlagstärke. Aus richtig gespielt wird gut gespielt.

Gewertet wird, was dein Instrument sendet: Dynamik und Timing kommen direkt aus MIDI.

Und hier ergänzen wir zum ersten Mal etwas, das nicht im Notentext steht: Braucht ein Stück ein Pedal, um als Musik zu bestehen, bekommt es auf Genius eines – bei unseren kuratierten Stücken, nicht bei deinen eigenen Dateien.

Gemessen an Beethovens „Für Elise“ (WoO 59), gemeinfrei, Notensatz vom Mutopia Project. Tonzahl und Tempo stammen aus dem Katalogeintrag des Stücks: gezählt wird jeder angeschlagene Ton über das ganze Stück, und das Starttempo ist das, bei dem die Stufe abgenommen wurde. Es ist ein Ausgangspunkt, keine Vorgabe: Du kannst es jederzeit verstellen – und im Warte-Modus bestimmst ohnehin du, wann es weitergeht.

Der Katalog

Kuratierte Stücke

Jedes Stück im Katalog ist in vier Stufen arrangiert – mit Porträt, Schwierigkeits-Sternen und Favoriten.

Deine eigenen dazu

Was im Katalog fehlt, bringst du selbst mit: eine MIDI- oder MusicXML-Datei genügt, und VI baut denselben Lernpfad daraus.

Im eigenen Tempo

Der Warte-Modus hält den Notenfall an, bis die richtige Taste klingt. Kein Hinterherhetzen.

Stücke zum Reinhören

Häufige Fragen

Was ist der Notenfall?

Die Balken, die von oben auf deine Tasten zulaufen. Jeder Balken ist ein Ton: Seine Spur zeigt, welche Taste, seine Länge, wie lange du sie hältst, und seine Farbe, welche Hand. Beim Magischen Fenster landen sie auf deinen echten Tasten, sonst auf einer maßstäblichen Klaviatur am unteren Bildrand.

Muss ich bei Stufe 1 anfangen?

Nein. Du kannst jederzeit umschalten, auch mitten im Stück, und das Stück läuft weiter – die vier Stufen liegen auf derselben Zeitachse. Wer schon spielt, fängt beim Konzert an und geht zurück, wo es hakt.

Sind die leichten Stufen vereinfachte Fassungen?

Sie sind dasselbe Stück mit weniger Tönen, nicht ein anderes. Jede Stufe ist eine echte Teilmenge des Originals: Was du auf Stufe 1 lernst, spielst du auf Stufe 4 immer noch. Die Melodie bleibt dabei vollständig, ausgedünnt wird die Begleitung.

Sei beim ersten Ton dabei.

VI ist in Entwicklung. Die Warteliste sichert dir den Platz in der geschlossenen Beta – und du erfährst als Erster, wenn es losgeht.