Magisches Fenster
Die Noten fallen
auf deine echten Tasten.
Kein Leuchttasten-Keyboard, kein Spezialgerät. Eine Kamera schaut auf dein Instrument, der Bildschirm zeigt deine Tastatur live – und die Noten fallen genau dorthin, wo deine Finger hin müssen.
Was du brauchst
Irgendein Instrument mit Tasten und irgendeine Kamera. Mehr nicht.
Einmal kalibrieren, dann spielen
Vier Ecken der Tastatur antippen – das war es. Dreißig Sekunden, und die Balken landen auf den richtigen Tasten.
Jedes Keyboard
88 Tasten? 49? Mini-Tasten vom Kinderkeyboard? VI misst dein Gerät ein und passt alles daran an – schon das 65-€-Keyboard reicht.
Deine Hände im Bild
Du siehst deine echten Finger auf den echten Tasten, mit den Noten darüber. Der Blick pendelt nicht mehr zwischen Bildschirm und Hand.
Blickpendeln kostet Zeit
Am Klavier sitzt man zwischen zwei Orten: Die Noten sind oben, die Tasten unten. Jeder Blick nach unten kostet die Stelle in den Noten, jeder Blick nach oben kostet die Lage der Hand. Anfänger verlieren mehr Zeit mit diesem Pendeln als mit dem Spielen.
Leuchttasten-Keyboards lösen das, indem sie ein Spezialgerät verkaufen. Das Magische Fenster löst es mit der Kamera, die du schon hast: ein Bild, in dem oben die Noten herabfallen und unten deine eigenen Finger auf den echten Tasten liegen. Es gibt keinen zweiten Ort mehr, auf den man schauen müsste.
Was du bekommst
- Eigene Hände und echte Tasten im Bild – das Blickpendeln entfällt vollständig
- Die Spuren sind auf deine echten Tasten kalibriert, nicht auf eine gezeichnete Klaviatur
- Kein Headset – also keine Ermüdung, keine Altersgrenze, kinderfreundlich
- Technikbasis für alles Weitere: dieselbe Kalibrierung speist die Smartphone VR und das VR-Headset
- Läuft mit jedem Tasteninstrument – 88 Tasten, 49, oder das Kinderkeyboard mit Minitasten
- Die Notenzeile läuft mit – Notenlesen wächst nebenbei, statt Voraussetzung zu sein
Was du wissen solltest
- Braucht eine Kamera über der Tastatur – also einen Arm, ein Stativ oder einen Stapel Bücher
- Einmal-Kalibrierung nötig, bevor es losgeht
- Kamera angestoßen heißt nachkalibrieren. Das passiert, ist aber schnell nachjustiert
Die Lern-Stufe mit dem besten Verhältnis von Nutzen zu Aufwand – und deshalb die, mit der wir anfangen würden. Für die tägliche halbe Stunde am Instrument. Wer das Mittendrin-Gefühl will, steckt dasselbe Telefon später in den Klemm-Halter; kalibriert ist dann schon.
Einmal kalibriert, überall gültig
Die vier Ecken, die du antippst, sind nicht nur für diese eine Sitzung gut. Sie beschreiben, wo dein Instrument im Raum steht – und diese Beschreibung nutzen alle weiteren Ausbaustufen mit. Wer später Smartphone VR ausprobiert, muss nicht neu anfangen.
Das Magische Fenster ist damit die Stufe, auf der die anderen aufbauen: Einmal eingemessen, gilt es für alles Weitere.
Bild und Ton bleiben bei dir
VI verarbeitet Kamera und Mikrofon lokal auf deinem Gerät. Nichts davon verlässt deinen Rechner. Gerade bei Kindern ist das für uns nicht verhandelbar – und genau deshalb steht es hier und nicht im Kleingedruckten.
Praktisch heißt das: Es gibt keinen Server, auf dem ein Bild deiner Hände liegen könnte, weil nie eines hochgeladen wird. Die Erkennung läuft im Browser beziehungsweise in der App.
Häufige Fragen
Welche Kamera brauche ich?
Eine gewöhnliche Webcam oder die Kamera eines Handys, von oben auf die Tastatur gerichtet. Was es wirklich braucht, ist die Halterung – ein Arm, ein Stativ oder notfalls ein Stapel Bücher.
Wie lange dauert das Einrichten?
Vier Ecken der Tastatur antippen, dreißig Sekunden. Danach gilt die Messung – auch für Smartphone VR und für das Headset.
Muss ich nach jedem Mal neu kalibrieren?
Nur, wenn die Kamera verschoben wurde. Das passiert, ist aber schnell nachjustiert.
Sei beim ersten Ton dabei.
VI ist in Entwicklung. Die Warteliste sichert dir den Platz in der geschlossenen Beta – und du erfährst als Erster, wenn es losgeht.