Mitlaufende Notenzeile

Lesen lernen,
ohne es zu üben.

Fallende Balken sagen dir, welche Taste. Sie sagen dir nicht, wie das aussieht, wenn es jemand aufschreibt. Deshalb läuft bei VI das Notenbild mit – dieselbe Stelle, dieselbe Zeitachse, direkt darüber.

Der Einwand, den wir am häufigsten hören

„Fallende Balken sind kein Notenlesen.“ Das stimmt – und wer Klavier unterrichtet, sagt es zu Recht. Eine App, die nur Balken zeigt, bringt jemanden durch ein Stück und lässt ihn vor dem nächsten Notenblatt genauso ratlos stehen wie vorher.

Unsere Antwort ist nicht, dass Notenlesen unwichtig wäre. Unsere Antwort ist, dass es keine Eintrittskarte sein muss. Du fängst mit den Balken an, und über ihnen steht von der ersten Minute an dasselbe in Noten. Zwei Darstellungen derselben Sache, nebeneinander, immer im Gleichschritt – so lernt man eine zweite Schrift.

Was mitläuft

Zwei Systeme, wie im Heft

Violin- und Bassschlüssel übereinander, Notenköpfe mit Hals und Fähnchen, Hilfslinien für hohe und tiefe Lagen. Kein Symbolbild, sondern das, was auch auf dem Papier stünde.

Ein Cursor auf der Stelle

Eine feste Lesemarke zeigt, was gerade klingt. Du musst die Stelle nicht suchen – das ist der Unterschied zwischen Mitlesen und Hinterherblättern.

Vor und zurück mit dem Finger

An der Notenzeile entlang zu ziehen oder zu scrollen springt im Stück – zurück zum Takt, der nicht sitzt, oder voraus, um zu sehen, was kommt. Das Abspielen hält dabei von selbst an.

So hoch wie nötig

Die Zeile wird für jedes Stück einzeln vermessen: Geht es weit nach oben, wächst sie mit, bis zu einer Grenze. Darüber würde sie den Notenfall auffressen, und der ist das, womit du spielst.

Wo sie läuft

Überall dort, wo ein Bildschirm vor dir steht: beim Notenfall am Bildschirm, im Magischen Fenster und in Smartphone VR.

Beim Taschen-Klavier läuft sie nicht mit. Auf einem Handy quer ist der Platz für zwölf Tasten und fallende Noten da – für ein zweizeiliges System darüber nicht mehr, ohne dass beides unlesbar wird.

Die Spielvarianten im Überblick

Was du bekommst

  • Keine Voraussetzung. Wer keine Note lesen kann, fängt trotzdem heute an
  • Balken und Notenkopf meinen immer dasselbe – die Verbindung entsteht beim Spielen, nicht beim Pauken
  • Dieselbe Zeitachse wie der Notenfall: Was du siehst, hörst du im selben Moment
  • Abschaltbar, wenn sie stört

Was du wissen solltest

  • Vereinfachtes Notenbild
  • Sie ersetzt keinen Notenlese-Unterricht. Sie nimmt ihm nur die Rolle der Hürde, die vor dem ersten Ton steht
  • Nicht beim Taschen-Klavier – dort fehlt der Platz
Rolle im Tagesmix

Läuft immer mit, ohne dass man etwas dafür tut. Niemand setzt sich hin, um die Notenzeile zu benutzen – sie ist da, und nach ein paar Wochen erkennt das Auge Muster, die vorher keine waren.

Häufige Fragen

Muss ich Noten lesen können?

Nein, und du musst es auch nicht lernen, um anzufangen. Du folgst den Balken; darüber läuft dasselbe als Notenbild mit. Nach ein paar Wochen erkennt das Auge Muster, die vorher keine waren.

Ersetzt das den Notenunterricht?

Nein. Es nimmt dem Notenlesen nur die Rolle der Hürde, die vor dem ersten Ton steht. Wer es richtig lernen will, lernt es richtig – nur eben nicht, bevor er das erste Stück gespielt hat.

Kann ich die Notenzeile ausschalten?

Ja. Sie läuft mit, wenn du sie willst, und verschwindet, wenn sie stört.

Sei beim ersten Ton dabei.

VI ist in Entwicklung. Die Warteliste sichert dir den Platz in der geschlossenen Beta – und du erfährst als Erster, wenn es losgeht.