Smartphone VR

Die Noten kommen
auf dich zu.

Nicht auf einem Bildschirm vor dir, sondern im Raum: Du siehst deine eigenen Hände auf deinen eigenen Tasten, und von oben fallen die Noten darauf zu. Dafür braucht es dein Smartphone und eine VR-Brille für vierzig Euro.

Wie das geht

Der Halter klemmt dein iPhone vor die Augen und teilt das Bild auf beide Seiten – das ist eine alte, gut verstandene Optik für etwa vierzig Euro. Neu ist, was VI dort hineinlegt: dieselbe Kalibrierung wie im Magischen Fenster, nur räumlich.

Die Kamera überträgt deine Hände und die echten Tasten live ins Bild. Du siehst also nicht eine gezeichnete Klaviatur, sondern deine eigene – und darüber die Noten, die auf sie zulaufen. Fachlich ist das Mixed Reality: echte Umgebung, virtuelle Noten darin. Nur eben mit einer VR-Brille für vierzig Euro statt mit einem Gerät für fünfhundert.

Und weil das Bild dem Kopf folgt, bleiben die Noten dort, wo sie hingehören: Drehst du dich weg, bleibt die Klaviatur an ihrem Platz. Du schaust dich in einem Raum um, statt auf einen Bildschirm.

Was du bekommst

  • Echtes Mittendrin-Gefühl für rund 40 € statt 500 € und mehr
  • Die eigenen Hände live im Bild – die Latenz ist so weit unten, dass es echt spielbar ist
  • Nutzt das iPhone, das du hast. Keine neue Plattform, kein zweiter Store, kein zweites Konto
  • Bedienung über Controller, ohne die Brille abzunehmen
  • Die Notenzeile läuft mit – Notenlesen wächst nebenbei, statt Voraussetzung zu sein

Was du wissen solltest

  • Ermüdung. Gewicht auf der Nase, Augenanstrengung, Wärme. Wir halten 20 bis 30 Minuten für richtig und erinnern dich daran – das ist keine Stufe für den ganzen Abend
  • Nicht für kleine Kinder. Wegen der Sehentwicklung gelten für solche Optiken üblicherweise Empfehlungen ab etwa 10 bis 13 Jahren. Für Kinder bleibt der Bildschirm der Standard, und daran ändern wir nichts
  • Aufsetzen und Einrichten kosten Zeit: Einbau, Augenabstand, Schärfe
  • Nicht jede Optik passt jedem – Brillenträger besonders nicht immer
  • Du bist visuell abgeschottet. Eltern sehen nicht mit

Was du dafür brauchst

Die Brille: ab etwa 40 €

Ein Klemm-Halter aus dem Handel, in den das Smartphone eingelegt wird. Wir verkaufen keine und empfehlen kein bestimmtes Modell – wichtig ist nur, dass dein Gerät hineinpasst und die Kamera frei bleibt.

Dein Smartphone

Das, das du ohnehin hast. Kein zweiter Store, kein zweites Konto, keine neue Plattform – VI läuft im Browser.

Die Kamera über der Klaviatur

Dieselbe wie beim Magischen Fenster, und dieselbe Kalibrierung. Wer von dort kommt, richtet nichts neu ein.

Für wen das gedacht ist

Für den Abend, an dem es sitzt

Nicht für die tägliche halbe Stunde – dafür ist der Notenfall am Bildschirm da. Sondern für das Stück, das du kannst, und das du einmal richtig erleben willst.

Für Jugendliche und Erwachsene

Zwanzig bis dreißig Minuten, dann ist gut. Für jüngere Kinder bleibt der Bildschirm der Standard, und daran ändern wir nichts.

Für alle, die wissen wollen, ob VR etwas für sie ist

Vierzig Euro sind die billigste ehrliche Antwort auf diese Frage, die es gibt.

Warum nicht gleich ein richtiges Headset?

Weil der Unterschied kleiner ist, als der Preis vermuten lässt – und an der entscheidenden Stelle keiner: Die Noten liegen auf deinen echten Tasten, dein Fortschritt ist derselbe, die Stufen sind dieselben.

Was ein Headset besser kann, steht auf seiner eigenen Seite, und wir reden es nicht klein. Nur ist es eben ein Gerät für mehrere hundert Euro, das man kaufen muss, bevor man weiß, ob man es mag. Mit vierzig Euro findet man das heraus – und wenn die Antwort ja lautet, nimmt VI dich dort mit.

Wenn du schon ein Headset hast

Rolle im Tagesmix

Das Erlebnis in kleinen Dosen – Konzertabend, nicht Übe-Alltag. Zwanzig Minuten als Belohnung, nachdem die Arbeit am Bildschirm getan ist. Deshalb ist die freie Gerätewahl das Kernversprechen und nicht diese Stufe.

Häufige Fragen

Welche Brille brauche ich?

Einen Klemm-Halter aus dem Handel, ab etwa vierzig Euro, in den dein Smartphone eingelegt wird. Wir verkaufen keine und empfehlen kein bestimmtes Modell – dein Gerät muss hineinpassen und die Kamera frei bleiben.

Wird mir davon schlecht?

Die übliche Ursache für Übelkeit ist eine Bewegung, die man sieht, aber nicht spürt. Hier bewegst du dich nicht: Du sitzt am Klavier, und was du siehst, ist dein eigener Raum. Was bleibt, ist die Ermüdung durch Gewicht und Augenanstrengung – deshalb zwanzig bis dreißig Minuten, nicht ein ganzer Abend.

Brauche ich dafür ein iPhone?

Nein, es braucht ein Smartphone, das in den Halter passt, und die Kamera über der Klaviatur. VI läuft im Browser – es gibt nichts zu installieren.

Sei beim ersten Ton dabei.

VI ist in Entwicklung. Die Warteliste sichert dir den Platz in der geschlossenen Beta – und du erfährst als Erster, wenn es losgeht.